Schulung · Coding-Agenten

Coding-Agenten nutzen, ohne Passwörter und Tokens preiszugeben

Coding-Agenten lesen Dateien, führen Befehle aus und rufen Werkzeuge auf. Damit sehen sie schnell auch, was sie nicht sehen sollten: .env-Dateien, Tokens in der Shell, Zugangsdaten in Konfigurationen von Werkzeugen. In dieser Schulung lernt Ihr Entwicklerteam, wie Agenten mit Zugangsdaten arbeiten, ohne sie je im Klartext zu sehen, und richtet die Schutzmaßnahmen im Lab selbst ein.

Für wen

Typische Ausgangslagen

Agenten sind schon im Einsatz

„Die Entwickler nutzen Coding-Agenten längst, die Regeln kamen später.“

Agenten haben Zugriff auf Repositories, lokale Konfigurationen und die Shell. Welche Secrets dabei in den Kontext oder in Logs geraten, weiß niemand genau.

Security will Leitplanken

„Verbieten wollen wir es nicht, aber so geht es auch nicht weiter.“

Gesucht sind praktikable Regeln, mit denen Entwickler produktiv bleiben und Zugangsdaten trotzdem geschützt sind.

Werkzeuge und Integrationen wachsen

„Jeder Agent bekommt noch einen Token für noch ein System.“

Tokens für Git-Hoster, Ticketsysteme, Cloud und Datenbanken landen in Konfigurationsdateien und Umgebungsvariablen, oft dauerhaft gültig.

Umfang

Inhalte

Wie Agenten an Secrets kommen
Dateien, Umgebungsvariablen, Shell-Ausgaben, Logs, Konfigurationen von Werkzeugen und Integrationen
Risiken
Secrets im Kontext des Modells, in Commits, in Logs; Prompt Injection, die Zugangsdaten abgreifen will
Leitplanken im Agenten
Zugriffsregeln für Dateien und Befehle, Freigaben, getrennte Arbeitsumgebungen
Secrets, die der Agent nie sieht
Kurzlebige Zugangsdaten aus OpenBao/Vault, die erst zur Laufzeit eingesetzt werden, statt dauerhaft gültiger Tokens
Secret Scanning
Pre-Commit-Hooks und Scans in der Pipeline, damit nichts ins Repository gelangt
Teamregeln
Was in eine Richtlinie für den Einsatz von Coding-Agenten gehört

Praxis statt Folien: Im Lab richtet jede und jeder Teilnehmende ein Setup ein, in dem der Agent mit Zugangsdaten arbeitet, ohne deren Wert zu sehen.

Ergebnis

Was Sie bekommen

Lab-Setup
Lauffähiges Beispiel mit OpenBao und einem Coding-Agenten
Checkliste
Leitplanken für den eigenen Arbeitsplatz und das Team
Richtlinien-Entwurf
Ausgangspunkt für eine Teamrichtlinie zum Einsatz von Coding-Agenten
Fragen zur eigenen Umgebung
Raum für die konkreten Werkzeuge Ihres Teams

Ablauf

1. Vorgespräch
Eingesetzte Agenten und Werkzeuge, Ziele
30 Min.
2. Vorbereitung
Laborumgebung, Zuschnitt auf Ihre Werkzeuge
vorab
3. Schulung
Remote oder vor Ort
Halbtag oder 1 Tag
4. Nachbereitung
Unterlagen und offene Fragen
nach Bedarf

Ich arbeite remote, auf Wunsch auch vor Ort.

Angebot

Varianten und Angebot

Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis für den vereinbarten Umfang.

Kompakt

  • Halbtag, remote
  • Risiken, Leitplanken, Demo
  • für Entwicklerteams und Teamleitungen

Mit Lab

  • 1 Tag, remote oder vor Ort
  • eigenes Lab-Setup mit OpenBao
  • Checkliste und Richtlinien-Entwurf

Ein neues Themenfeld: Die Inhalte entwickle ich laufend aus eigener Praxis mit Coding-Agenten und OpenBao weiter. Bei Schulungen vor Ort kommen Reisekosten hinzu.

Belege

Warum ich

Praxis
Ich baue und betreibe Vault/OpenBao selbst, zuletzt als zentralen Secret Store einer On-Premises-Kubernetes-Plattform: Berechtigungskonzept, Auto-Unseal über ein Hardware-HSM, Kubernetes Auth, Injection und External Secrets Operator, vollständig als Infrastructure as Code.
Buch
„Vault in Practice“: ein praxisnaher Lab-Guide zu HashiCorp Vault und OpenBao (Leanpub, 581 Seiten).
Wissensvermittlung
Autor von drei Leanpub-Büchern mit durchgehenden Labs; Workshops zur Verankerung des Betriebswissens waren Teil früherer Projekte.
Zertifikate
CKS, CKA, CKAD

Nächster Schritt

30 Minuten, unverbindlich

Schreiben Sie mir, welche Coding-Agenten Ihr Team einsetzt und wie viele Teilnehmende es wären.